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Kurzarbeit, Dezember 2020

By 18. Dezember 2020 No Comments

Erneut müs­sen mehr Betrie­be die ein­ge­führ­te Kurz­ar­beit durch den bevor­ste­hen­den Lock­down ver­län­gern oder neu beantragen.

Für jene Betrie­be, die sich durch­gän­gig in Kurz­ar­beit befin­den und die­se nun ver­län­gern müs­sen, ändert sich in der Abrech­nung, Aus­zah­lung sowie Bean­tra­gung nichts. Eben­falls ent­fällt hier­bei eine geson­der­te Unter­rich­tung der Agen­tur für Arbeit über etwai­ge Erhö­hun­gen der Kurzarbeit.

Betrie­be, wel­che die Kurz­ar­beit im Sep­tem­ber oder spä­ter been­det haben und nun erneut ein­füh­ren müs­sen, haben die Pflicht, dies gegen­über der Agen­tur für Arbeit unter Anga­be der Dau­er und Aus­fall­grün­de mitzuteilen.

Arbeits­recht­li­che Ver­ein­ba­run­gen zur Kurz­ar­beit, wie z.B. ein­zel­ver­trag­li­che Rege­lun­gen und Betriebs­ver­ein­ba­run­gen, müs­sen zudem ggf. ver­län­gert wer­den, wenn die­se zeit­lich befris­tet waren und den Dezem­ber nicht umfassen.

Die Kurz­ar­beit muss der Agen­tur für Arbeit neu ange­zeigt wer­den, wenn Betrie­be bis­her noch nicht, oder letzt­ma­lig bis zum 31.08.2020, in Kurz­ar­beit waren und ab Dezem­ber dar­auf ange­wie­sen sind.