Allgemein

Vorerst keine Nachprüfungen zur Corona-Soforthilfe

By 16. Juli 2020 No Comments

Nach mas­si­ven Pro­tes­ten aus der Wirt­schaft stoppt Nord­rhein-West­fa­len zunächst die Nach­prü­fun­gen zur Coro­na-Sofort­hil­fe. Eini­ge Abrech­nungs­ver­fah­ren zu Rück­zah­lungs­ver­pflich­tun­gen hät­ten sich als pro­ble­ma­tisch erwie­sen, teil­te NRW-Wirt­schafts­mi­nis­ter Andre­as Pink­wart (FDP) am Diens­tag (14.07.2020) in Düs­sel­dorf mit.

Mit dem Ende des För­der­zeit­raums hät­ten die Behör­den in NRW ab Anfang Juli, den Bun­des­vor­ga­ben ent­spre­chend, das Abrech­nungs­ver­fah­ren gestar­tet. Heißt: Wer die Hil­fen nicht kom­plett gebraucht hat, muss den Rest zurück­zah­len. Bis­lang sei­en rund 100.000 der ins­ge­samt 426.000 Hil­fe-Emp­fän­ger um Nach­wei­se ihres Finan­zie­rungs­eng­pas­ses gebe­ten wor­den, so das Minis­te­ri­um. Als beson­ders belas­tend wirk­ten sich für eine Rei­he von Betrie­ben die Per­so­nal­kos­ten aus, die nicht vom Kurz­ar­bei­ter­geld abge­deckt wür­den — eben­so wie die Anrech­nung gestun­de­ter Zah­lun­gen.