Corona-Epidemie

Aktuelle Informationen und Hilfestellungen

Im Zusam­men­hang mit der aktu­el­len Ent­wick­lung der Virus-Epi­de­mie in Deutsch­land, NRW und Köln haben wir für unse­re (Unter­neh­mens-) Man­dan­ten unten­ste­hend Ant­wor­ten auf wich­ti­ge Fra­gen sowie Infor­ma­tio­nen rund um die Fort­set­zung des Arbeits­le­bens in die­ser Kri­sen­si­tua­ti­on zusam­men­ge­stellt.

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Aktuelle Informationen (Stand: 26. März 2020 14:30 Uhr)

Stadt Köln unter­sagt umfang­reich Ver­an­stal­tun­gen und Geschäfts­tä­tig­kei­ten bis ein­schließ­lich 19. April 2020

Per All­ge­mein­ver­fü­gung unter­sagt die Stadt Köln ab ein­schließ­lich Diens­tag den 17. März 2020, bis ein­schließ­lich 19. April 2020 jeg­li­che Ver­an­stal­tung im Köl­ner Stadt­ge­biet. Der Besuch von Restau­rants und Gast­stät­ten, die mit einem Essens­an­ge­bot der Ver­sor­gung die­nen, wird nun­mehr eben­falls fast voll­stän­dig unter­sagt. Details ent­neh­men Sie bit­te der All­ge­mein­ver­fü­gung.

Fort­schrei­bung der Erlas­se vom 15. und 17. März 2020 zu wei­te­ren kon­tak­te­du­zie­ren­den Maß­nah­men ab dem 18.03.2020:

Das Land NRW schließt Kitas und Schu­len ab dem 18. März bis 19. April 2020 Not­be­treu­un­gen für Kin­der „unent­behr­li­cher Schlüs­sel­per­so­nen“

Der Kri­sen­stab der Stadt Köln hat am 14. März 2020 die Rege­lun­gen für die Umset­zung der ver­schie­de­nen Lan­des­er­las­se beschlos­sen, wonach ab Mon­tag, 16. März 2020, sowohl alle Köl­ner Schu­len als auch alle Kin­der­ta­ges­stät­ten, Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen und Kin­der­ta­ges­pfle­ge­stel­len zunächst bis zum 19. April 2020 geschlos­sen sind. Aus­schließ­lich für Kin­der (im Kita-Alter sowie der Klas­sen 1 bis 6) von Eltern, die “unent­behr­li­che Schlüs­sel­per­so­nen” sind und wäh­rend des gesam­ten Zeit­raums kein ander­wei­ti­ges Betreu­ungs­an­ge­bot orga­ni­sie­ren kön­nen, bie­tet die Stadt Köln eine Not­be­treu­ung an.

Allgemeiner Gesundheit- und Arbeitsschutz

Das Gesund­heits­amt der Stadt Köln emp­fiehlt, sich an die Hygie­ne­maß­nah­men zu hal­ten, die auch vor einer Influ­en­za-Infek­ti­on schüt­zen: Dazu gehö­ren kein Hän­de­ge­ben, regel­mä­ßi­ges Hän­de­wa­schen mit aus­rei­chend Was­ser und Sei­fe, nicht mit den Hän­den ins Gesicht fas­sen. Auf der Web­site der Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZgA) fin­den Sie all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen über den neu­ar­ti­gen Coro­na­vi­rus Covid-19 (Sars-CoV‑2) sowie Ant­wor­ten auf häu­fig gestell­te Fra­gen und Hygie­ne­tipps zur Ver­mei­dung einer Anste­ckung.

Informationsseiten für Unternehmer

Maß­nah­men bei Ver­dachts­fäl­len oder Qua­ran­tä­ne

Auf den Web­sites der Bun­des­mi­nis­te­ri­en fin­den Sie wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen, Ver­hal­tens­re­geln, sowie Hin­wei­se zum Umgang mit Ver­dachts­fäl­len oder Qua­ran­tä­ne-Maß­nah­men.

Die Bun­des­re­gie­rung hat mit Datum vom 13.03.2020 ein „Schutz­schild für Beschäf­tig­te und Unter­neh­men“ errich­tet mit Sofort­maß­nah­men um die Wirt­schaft zu stär­ken.

NRW ergänzt Zuschüs­se des Bun­des

Um Eng­päs­se in Betrie­ben mit 10–50 Mit­ar­bei­tern zu über­brü­cken, ergänzt das Land Nord­rhein-West­fa­len die Sofort­hil­fe des Bun­des für Klein­un­ter­neh­mer, die die Bun­des­re­gie­rung am 23. März 2020 beschlos­sen hat. Anträ­ge für die­se NRW-Sofort­hil­fe kön­nen ab Frei­tag 27. März in elek­tro­ni­scher Form ein­ge­reicht wer­den. Alle Infor­ma­tio­nen und Vor­aus­set­zun­gen zur Antrag­stel­lung fin­den Sie unter:

Wirt­schaft­li­che und finan­zi­el­le (Unterstützungs-)Maßnahmen

Am 19. März 2020 wur­de beim Wirt­schafts­gip­fels der Lan­des­re­gie­rung NRW ein umfang­rei­ches Unter­stüt­zungs-Maß­nah­men­pa­ket beschlos­sen. Soweit steu­er­li­che Ent­las­tungs­maß­nah­men hier­von betrof­fen sind, sind die­se wei­ter unten beschrie­ben und wer­den von uns pro­ak­tiv mit allen Man­dan­ten erör­tert. Dar­über hin­aus­ge­hen­de Maß­nah­men aus dem Hilfs­pa­ket der Lan­des­re­gie­rung ent­neh­men Sie bit­te dem fol­gen­den Link:

Sehr zweck­mä­ßig und hilf­reich sind auch die Infor­ma­tio­nen für Unter­neh­mer und Arbeit­ge­ber, die der Deut­sche Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag oder die Köl­ner IHK zusam­men­ge­stellt haben. Es wer­den neben all­ge­mei­nen Infor­ma­tio­nen u. a. Fra­gen zu fol­gen­den drin­gen­den The­men geklärt:

  • Lohn­fort­zah­lung in Qua­ran­tä­ne­fäl­len
  • Die aktu­el­le Kurz­ar­bei­ter­re­ge­lung
  • Erleich­te­run­gen bei Steu­er­zah­lun­gen
  • Liqui­di­täts­hil­fen bei gro­ßen Ein­nah­me­aus­fäl­len
  • Hand­ha­bun­gen im Geschäfts­be­trieb
  • Rei­sen und Ver­an­stal­tun­gen

Entschädigungen aufgrund Quarantäne

Selbst­stän­di­ge, deren Betrieb oder Pra­xis wäh­rend einer ange­ord­ne­ten Qua­ran­tä­ne ruht, kön­nen nach § 56 Infek­ti­ons­schutz­ge­setz bei der zustän­di­gen Behör­de einen “Ersatz der in die­ser Zeit wei­ter­lau­fen­den nicht gedeck­ten Betriebs­aus­ga­ben in ange­mes­se­nem Umfang” bean­tra­gen:

In Zeiten der Corona-Krise sind wir für Sie da, unkompliziert und lösungsorientiert. Pesch & Partner unterstützt Sie durch:

Beantragung steuerlicher Entlastungsmaßnahmen

Unter­neh­men in zahl­rei­chen Bran­chen wer­den unmit­tel­bar oder mit­tel­bar durch die Epi­de­mie erheb­li­che Umsatz- und damit in der Regel auch Ertrags­ein­bu­ßen erlei­den.

Das glei­che gilt etwa auch für Ver­mie­ter von Immo­bi­li­en oder Ver­päch­ter von Betrie­ben, wenn Päch­ter oder Mie­ter auf­grund der Kri­se ihren Ver­pflich­tun­gen aus dem Miet- / Pacht­ver­hält­nis plötz­lich nicht mehr nach­kom­men (kön­nen) und der Ver­päch­ter oder Ver­mie­ter gezwun­gen ist, sei­ne For­de­run­gen bis auf wei­te­res zu stun­den.

Wenn für Sie also abseh­bar ist, dass bereits Ein­nah­me-/ Umsatz­aus­fäl­le ein­ge­tre­ten und wei­ter­hin zu erwar­ten sind, die vor­aus­sicht­lich das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men 2020 deut­lich min­dern wer­den oder sogar zu einem Ver­lust füh­ren wer­den, berei­ten wir für Sie Anträ­ge auf Her­ab­set­zung der Kör­per­schaft­steu­er- und/oder Ein­kom­men­steu­er-Vor­aus­zah­lung bis auf 0,- EUR vor.

Das glei­che gilt für eine Her­ab­set­zung von Gewer­be­steu­er-Vor­aus­zah­lun­gen. Auf Grund­la­ge der oben genann­ten, glaub­haft gemach­ten Ertrags­ein­bu­ßen bean­tra­gen wir beim Finanz­amt einen her­ab­ge­setz­ten Grund­la­gen­be­scheid für Zwe­cke der Vor­aus­zah­lun­gen, damit die Gemein­de die Gewer­be­steu­er­vor­aus­zah­lun­gen ent­spre­chend her­ab­setzt.

Auch der Antrag auf rück­wir­ken­de Her­ab­set­zung von Vor­aus­zah­lun­gen kann unter gewis­sen Vor­aus­set­zun­gen erfolg­reich sein. Der Her­ab­set­zungs­be­trag kann hier­bei zur Ver­rech­nung mit wei­te­ren fäl­li­gen Steu­er­zah­lun­gen genutzt wer­den oder sogar an den Steu­er­pflich­ti­gen zurück­er­stat­tet wer­den.

Son­der­vor­aus­zah­lun­gen für Dau­er­frist­ver­län­ge­run­gen bei der Umsatz­steu­er für kri­sen­be­trof­fe­ne Unter­neh­men wer­den auf Antrag auf Null her­ab­ge­setzt.

Nach Mit­tei­lung des Finanz­mi­nis­te­ri­ums NRW und der Ober­fi­nanz­di­rek­ti­on Rhein­land vom 13. März 2020 soll auch für Stun­dungs­an­trä­ge ein erleich­ter­tes Ver­fah­ren gel­ten.

Beantragung wirtschaftlicher und finanzieller Unterstützungsmaßnahmen

Wir unter­stüt­zen Sie bei der Bean­tra­gung und Durch­set­zung von liqui­di­täts­si­chern­den Maß­nah­men (Über­brü­ckungs­kre­dit, Bürg­schafts­über­nah­me durch Bürg­schafts­ban­ken) sowie zusätz­li­chen KfW-Son­der­pro­gram­men, die die Bun­des­re­gie­rung durch ihren Schutz­schild für Unter­neh­men beschlos­sen hat und die sich der­zeit in Vor­be­rei­tung befin­den.

Insolvenzrechtliche Erleichterungen

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz und für Ver­brau­cher­schutz berei­tet eine gesetz­li­che Rege­lung zur Aus­set­zung der Insol­venz­an­trags­pflicht vor, um Unter­neh­men zu schüt­zen, die infol­ge der Coro­na-Epi­de­mie in eine finan­zi­el­le Schief­la­ge gera­ten. Als Vor­bild hier­für die­nen Rege­lun­gen, die anläss­lich der Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phen 2002, 2013 und 2016 getrof­fen wur­den.

Maßnahmen betreffend den Service unserer Kanzlei

Außer­or­dent­li­che Umstän­de erfor­dern außer­or­dent­li­che Maß­nah­men. Auch wir sehen uns gezwun­gen, im Sin­ne der Sicher­stel­lung unse­rer Leis­tungs­fä­hig­keit beson­de­re Not­maß­nah­men zu ergrei­fen. Die­se die­nen zunächst dem Schutz unse­rer Mit­ar­bei­ter und unse­rer Man­dan­ten sowie der Sicher­stel­lung der Unter­stüt­zung ins­be­son­de­re sol­cher (Unter­neh­mens-) Man­dan­ten, deren Bran­che ganz erheb­lich – bis hin zu Exis­tenz­ge­fähr­dung – durch die­se Kri­se getrof­fen wird.

Dar­über hin­aus wol­len wir damit sicher­stel­len, dass wir Ihre Lohn- und Gehalts­ab­rech­nun­gen, Ihre Finanz­buch­hal­tung und Ihre Steu­er­an­mel­dun­gen und ‑erklä­run­gen frist­ge­recht abwi­ckeln kön­nen.

Unsere Maßnahmen im Einzelnen bis auf weiteres:

  • Da unse­re Kanz­lei weit­ge­hend digi­ta­li­siert ist, haben wir bereits heu­te die Mög­lich­keit, dass der Groß­teil unse­rer Mit­ar­bei­ter im Rah­men von ver­trau­li­chen, abge­si­cher­ten und daten­schutz­recht­lich geprüf­ten exter­nen Arbeits­plät­zen (Home-Office) Auf­trä­ge abar­bei­ten und Leis­tun­gen erbrin­gen kann. Die­se Mög­lich­kei­ten set­zen wir nun­mehr weit­ge­hend ein.
  • Mit­ar­bei­ter in der Kanz­lei vor Ort sor­gen für eine räum­li­che Tren­nung: nur ein Mit­ar­bei­ter pro Büro­raum.
  • Regeln der Hand­hy­gie­ne und Hus­te­ne­ti­ket­te wer­den streng ein­ge­hal­ten.
  • Die per­sön­li­chen Kon­tak­te unter­ein­an­der sowie mit Man­dan­ten und Behör­den wer­den bis auf wei­te­res so weit wie mög­lich ver­mie­den. Statt­des­sen wer­den (Video)telefonate und ‑kon­fe­ren­zen genutzt.
  • Auch der Ein­satz von Papier wird radi­kal ein­ge­schränkt, d. h. im Wesent­li­chen gehen Schrift­ver­kehr, Aus­wer­tun­gen sowie sons­ti­ge Doku­men­te nur noch elek­tro­nisch raus.

Wir hof­fen, auf die­se Wei­se einen Bei­trag zur Ver­zö­ge­rung der Viru­s­epi­de­mie leis­ten zu kön­nen. Wir bit­ten um Ihr Ver­ständ­nis, dass durch die genann­ten Maß­nah­men unse­re Mit­ar­bei­ter, die Berufs­trä­ger sowie der Kanz­lei­in­ha­ber ver­mut­lich nur ein­ge­schränkt erreich­bar sein wer­den. Bit­te kom­men Sie nicht unan­ge­mel­det in die Kanz­lei.