Corona-Epidemie

Aktuelle Informationen und Hilfestellungen

Im Zusam­men­hang mit der aktu­el­len Ent­wick­lung der Virus-Epi­de­mie in Deutsch­land, NRW und Köln haben wir für unse­re (Unter­neh­mens-) Man­dan­ten unten­ste­hend Ant­wor­ten auf wich­ti­ge Fra­gen sowie Infor­ma­tio­nen rund um die Fort­set­zung des Arbeits­le­bens in die­ser Kri­sen­si­tua­ti­on zusam­men­ge­stellt.

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Aktuelle Informationen (Stand: 16. Juli 2020 19:00 Uhr)

Vorerst keine Nachprüfungen zur Corona-Soforthilfe

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Nach mas­si­ven Pro­tes­ten aus der Wirt­schaft stoppt Nord­rhein-West­fa­len zunächst die Nach­prü­fun­gen zur Coro­na-Sofort­hil­fe. Eini­ge Abrech­nungs­ver­fah­ren zu Rück­zah­lungs­ver­pflich­tun­gen hät­ten sich als pro­ble­ma­tisch erwie­sen, teil­te NRW-Wirt­schafts­mi­nis­ter Andre­as Pink­wart (FDP) am Diens­tag (14.07.2020)…

Umstellung der Kassensysteme

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Die Finanz­mi­nis­ter aus Nord­rhein-West­fa­len, Bay­ern, Hes­sen, Nie­der­sach­sen und Ham­burg haben heu­te gemein­sam beschlos­sen, Unter­neh­men, Händ­lern und Gast­wir­ten in ihren Län­dern in den kom­men­den Mona­ten bei der tech­ni­schen Umstel­lung der Kas­sen­sys­te­me…

Änderung der Corona-Schutzverordnung vom 12.07.2020

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Am 12.07.2020 hat die NRW-Lan­des­re­gie­rung erneut eine Ände­rung an der Coro­na-Schutz­ver­ord­nung, die nun­mehr bis zum 11.08.2020 gilt, ver­ab­schie­det. U.a wur­den fol­gen­de Ände­run­gen beschlos­sen: Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tungs­or­te, an denen meh­re­re Ver­an­stal­tun­gen…

Allgemeiner Gesundheit- und Arbeitsschutz

Das Gesund­heits­amt der Stadt Köln emp­fiehlt, sich an die Hygie­ne­maß­nah­men zu hal­ten, die auch vor einer Influ­en­za-Infek­ti­on schüt­zen: Dazu gehö­ren kein Hän­de­ge­ben, regel­mä­ßi­ges Hän­de­wa­schen mit aus­rei­chend Was­ser und Sei­fe, nicht mit den Hän­den ins Gesicht fas­sen. Auf der Web­site der Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZgA) fin­den Sie all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen über den neu­ar­ti­gen Coro­na­vi­rus Covid-19 (Sars-CoV‑2) sowie Ant­wor­ten auf häu­fig gestell­te Fra­gen und Hygie­ne­tipps zur Ver­mei­dung einer Anste­ckung.

Informationsseiten für Unternehmer

Drei-Pha­sen-Kon­zept zur Bele­bung von Tou­ris­mus­wirt­schaft

Die Tou­ris­mus­wirt­schaft, Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie sol­len mit einem Drei-Pha­sen-Kon­zept nach und nach, unter Ein­hal­tung der strik­ten Abstands­re­ge­lun­gen, Hygie­ne­vor­ga­ben und Regis­trie­rungs­pflich­ten, wie­der den Betrieb auf­neh­men kön­nen.

Ein­ge­lei­tet wird das Drei-Pha­se-Kon­zept mit der Öff­nung tou­ris­ti­scher Out­door-Ange­bo­te, sowie Zoos, Frei­zeit­parks und Klet­ter­gär­ten.

In der zwei­ten Pha­se wer­den fol­gend Restau­rants, Feri­en­woh­nun­gen und Hotels, jeweils mit ein­ge­schränk­ter Nut­zung, wie­der Gäs­te emp­fan­gen.

In der drit­ten und abschlie­ßen­den Pha­se soll Über­nach­tungs­tou­ris­mus ohne Restrik­tio­nen wie­der mög­lich sein.

Wich­tig: Vor­aus­set­zung für Locke­run­gen ist die stren­ge Ein­hal­tung des Sicher­heits­ab­stands, der Hygie­ne- und Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men, sowie der Regis­trie­rungs­pflicht. Die end­gül­ti­gen Daten der ein­zel­nen Pha­sen wer­den die Bun­des­län­der in Abstim­mung mit dem Bund in Eigen­ver­ant­wor­tung bestim­men.

Bun­des­re­gie­rung beschließt wei­ter­ge­hen­den KfW-Schnell­kre­dit für KMUs

Am 06. April wur­de in einer Pres­se­mit­tei­lung der KfW bekannt gege­ben, dass die Bun­des­re­gie­rung einen wei­ter­ge­hen­den Schnell­kre­dit für den Mit­tel­stand beschlos­sen hat. Der Schnell­kre­dit rich­tet sich an Unter­neh­men mit mehr als 10 Mit­ar­bei­tern und setzt fol­gen­de Eck­punkt vor­aus:

  • För­der­kre­dit für Anschaf­fun­gen und lau­fen­de Kos­ten für Unter­neh­men mit mehr als 10 Mit­ar­bei­tern, die min­des­tens seit Janu­ar 2019 am Markt sind
  • 100 % Risi­ko­über­nah­me durch die KfW
  • kei­ne Risi­ko­prü­fung durch Ihre Bank
  • Max. Kre­dit­be­trag: bis zu 3 Monats­um­sät­ze des Jah­res 2019
    - Unter­neh­men mit bis zu 50 Beschäf­tig­ten erhal­ten max. 500.000 Euro
    - Unter­neh­men mit mehr als 50 Beschäf­tig­ten erhal­ten max. 800.000 Euro
  • Zins­satz in Höhe von aktu­ell 3 % mit Lauf­zeit 10 Jah­re
  • Vor­aus­set­zung: Sie haben zuletzt einen Gewinn erwirt­schaf­tet – ent­we­der 2019 oder im Durch­schnitt der letz­ten 3 Jah­re

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter:

NRW ergänzt Zuschüs­se des Bun­des

Um Eng­päs­se in Betrie­ben mit 10–50 Mit­ar­bei­tern zu über­brü­cken, ergänzt das Land Nord­rhein-West­fa­len die Sofort­hil­fe des Bun­des für Klein­un­ter­neh­mer, die die Bun­des­re­gie­rung am 23. März 2020 beschlos­sen hat. Anträ­ge für die­se NRW-Sofort­hil­fe kön­nen ab Frei­tag 27. März in elek­tro­ni­scher Form ein­ge­reicht wer­den. Alle Infor­ma­tio­nen und Vor­aus­set­zun­gen zur Antrag­stel­lung fin­den Sie unter:

Maß­nah­men bei Ver­dachts­fäl­len oder Qua­ran­tä­ne

Auf den Web­sites der Bun­des­mi­nis­te­ri­en fin­den Sie wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen, Ver­hal­tens­re­geln, sowie Hin­wei­se zum Umgang mit Ver­dachts­fäl­len oder Qua­ran­tä­ne-Maß­nah­men.

Die Bun­des­re­gie­rung hat mit Datum vom 13.03.2020 ein „Schutz­schild für Beschäf­tig­te und Unter­neh­men“ errich­tet mit Sofort­maß­nah­men um die Wirt­schaft zu stär­ken.

Wirt­schaft­li­che und finan­zi­el­le (Unterstützungs-)Maßnahmen

Am 19. März 2020 wur­de beim Wirt­schafts­gip­fels der Lan­des­re­gie­rung NRW ein umfang­rei­ches Unter­stüt­zungs-Maß­nah­men­pa­ket beschlos­sen. Soweit steu­er­li­che Ent­las­tungs­maß­nah­men hier­von betrof­fen sind, sind die­se wei­ter unten beschrie­ben und wer­den von uns pro­ak­tiv mit allen Man­dan­ten erör­tert. Dar­über hin­aus­ge­hen­de Maß­nah­men aus dem Hilfs­pa­ket der Lan­des­re­gie­rung ent­neh­men Sie bit­te dem fol­gen­den Link:

Sehr zweck­mä­ßig und hilf­reich sind auch die Infor­ma­tio­nen für Unter­neh­mer und Arbeit­ge­ber, die der Deut­sche Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag oder die Köl­ner IHK zusam­men­ge­stellt haben. Es wer­den neben all­ge­mei­nen Infor­ma­tio­nen u. a. Fra­gen zu fol­gen­den drin­gen­den The­men geklärt:

  • Lohn­fort­zah­lung in Qua­ran­tä­ne­fäl­len
  • Die aktu­el­le Kurz­ar­bei­ter­re­ge­lung
  • Erleich­te­run­gen bei Steu­er­zah­lun­gen
  • Liqui­di­täts­hil­fen bei gro­ßen Ein­nah­me­aus­fäl­len
  • Hand­ha­bun­gen im Geschäfts­be­trieb
  • Rei­sen und Ver­an­stal­tun­gen

Entschädigungen aufgrund Quarantäne

Selbst­stän­di­ge, deren Betrieb oder Pra­xis wäh­rend einer ange­ord­ne­ten Qua­ran­tä­ne ruht, kön­nen nach § 56 Infek­ti­ons­schutz­ge­setz bei der zustän­di­gen Behör­de einen “Ersatz der in die­ser Zeit wei­ter­lau­fen­den nicht gedeck­ten Betriebs­aus­ga­ben in ange­mes­se­nem Umfang” bean­tra­gen:

In Zeiten der Corona-Krise sind wir für Sie da, unkompliziert und lösungsorientiert. Pesch & Partner unterstützt Sie durch:

Beantragung steuerlicher Entlastungsmaßnahmen

Unter­neh­men in zahl­rei­chen Bran­chen wer­den unmit­tel­bar oder mit­tel­bar durch die Epi­de­mie erheb­li­che Umsatz- und damit in der Regel auch Ertrags­ein­bu­ßen erlei­den.

Das glei­che gilt etwa auch für Ver­mie­ter von Immo­bi­li­en oder Ver­päch­ter von Betrie­ben, wenn Päch­ter oder Mie­ter auf­grund der Kri­se ihren Ver­pflich­tun­gen aus dem Miet- / Pacht­ver­hält­nis plötz­lich nicht mehr nach­kom­men (kön­nen) und der Ver­päch­ter oder Ver­mie­ter gezwun­gen ist, sei­ne For­de­run­gen bis auf wei­te­res zu stun­den.

Wenn für Sie also abseh­bar ist, dass bereits Ein­nah­me-/ Umsatz­aus­fäl­le ein­ge­tre­ten und wei­ter­hin zu erwar­ten sind, die vor­aus­sicht­lich das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men 2020 deut­lich min­dern wer­den oder sogar zu einem Ver­lust füh­ren wer­den, berei­ten wir für Sie Anträ­ge auf Her­ab­set­zung der Kör­per­schaft­steu­er- und/oder Ein­kom­men­steu­er-Vor­aus­zah­lung bis auf 0,- EUR vor.

Das glei­che gilt für eine Her­ab­set­zung von Gewer­be­steu­er-Vor­aus­zah­lun­gen. Auf Grund­la­ge der oben genann­ten, glaub­haft gemach­ten Ertrags­ein­bu­ßen bean­tra­gen wir beim Finanz­amt einen her­ab­ge­setz­ten Grund­la­gen­be­scheid für Zwe­cke der Vor­aus­zah­lun­gen, damit die Gemein­de die Gewer­be­steu­er­vor­aus­zah­lun­gen ent­spre­chend her­ab­setzt.

Auch der Antrag auf rück­wir­ken­de Her­ab­set­zung von Vor­aus­zah­lun­gen kann unter gewis­sen Vor­aus­set­zun­gen erfolg­reich sein. Der Her­ab­set­zungs­be­trag kann hier­bei zur Ver­rech­nung mit wei­te­ren fäl­li­gen Steu­er­zah­lun­gen genutzt wer­den oder sogar an den Steu­er­pflich­ti­gen zurück­er­stat­tet wer­den.

Son­der­vor­aus­zah­lun­gen für Dau­er­frist­ver­län­ge­run­gen bei der Umsatz­steu­er für kri­sen­be­trof­fe­ne Unter­neh­men wer­den auf Antrag auf Null her­ab­ge­setzt.

Nach Mit­tei­lung des Finanz­mi­nis­te­ri­ums NRW und der Ober­fi­nanz­di­rek­ti­on Rhein­land vom 13. März 2020 soll auch für Stun­dungs­an­trä­ge ein erleich­ter­tes Ver­fah­ren gel­ten.

Beantragung wirtschaftlicher und finanzieller Unterstützungsmaßnahmen

Wir unter­stüt­zen Sie bei der Bean­tra­gung und Durch­set­zung von liqui­di­täts­si­chern­den Maß­nah­men (Über­brü­ckungs­kre­dit, Bürg­schafts­über­nah­me durch Bürg­schafts­ban­ken) sowie zusätz­li­chen KfW-Son­der­pro­gram­men, die die Bun­des­re­gie­rung durch ihren Schutz­schild für Unter­neh­men beschlos­sen hat und die sich der­zeit in Vor­be­rei­tung befin­den.

Insolvenzrechtliche Erleichterungen

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz und für Ver­brau­cher­schutz berei­tet eine gesetz­li­che Rege­lung zur Aus­set­zung der Insol­venz­an­trags­pflicht vor, um Unter­neh­men zu schüt­zen, die infol­ge der Coro­na-Epi­de­mie in eine finan­zi­el­le Schief­la­ge gera­ten. Als Vor­bild hier­für die­nen Rege­lun­gen, die anläss­lich der Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phen 2002, 2013 und 2016 getrof­fen wur­den.

Maßnahmen betreffend den Service unserer Kanzlei

Außer­or­dent­li­che Umstän­de erfor­dern außer­or­dent­li­che Maß­nah­men. Auch wir sehen uns gezwun­gen, im Sin­ne der Sicher­stel­lung unse­rer Leis­tungs­fä­hig­keit beson­de­re Not­maß­nah­men zu ergrei­fen. Die­se die­nen zunächst dem Schutz unse­rer Mit­ar­bei­ter und unse­rer Man­dan­ten sowie der Sicher­stel­lung der Unter­stüt­zung ins­be­son­de­re sol­cher (Unter­neh­mens-) Man­dan­ten, deren Bran­che ganz erheb­lich – bis hin zu Exis­tenz­ge­fähr­dung – durch die­se Kri­se getrof­fen wird.

Dar­über hin­aus wol­len wir damit sicher­stel­len, dass wir Ihre Lohn- und Gehalts­ab­rech­nun­gen, Ihre Finanz­buch­hal­tung und Ihre Steu­er­an­mel­dun­gen und ‑erklä­run­gen frist­ge­recht abwi­ckeln kön­nen.

Unsere Maßnahmen im Einzelnen bis auf weiteres:

  • Da unse­re Kanz­lei weit­ge­hend digi­ta­li­siert ist, haben wir bereits heu­te die Mög­lich­keit, dass der Groß­teil unse­rer Mit­ar­bei­ter im Rah­men von ver­trau­li­chen, abge­si­cher­ten und daten­schutz­recht­lich geprüf­ten exter­nen Arbeits­plät­zen (Home-Office) Auf­trä­ge abar­bei­ten und Leis­tun­gen erbrin­gen kann. Die­se Mög­lich­kei­ten set­zen wir nun­mehr weit­ge­hend ein.
  • Mit­ar­bei­ter in der Kanz­lei vor Ort sor­gen für eine räum­li­che Tren­nung: nur ein Mit­ar­bei­ter pro Büro­raum.
  • Regeln der Hand­hy­gie­ne und Hus­te­ne­ti­ket­te wer­den streng ein­ge­hal­ten.
  • Die per­sön­li­chen Kon­tak­te unter­ein­an­der sowie mit Man­dan­ten und Behör­den wer­den bis auf wei­te­res so weit wie mög­lich ver­mie­den. Statt­des­sen wer­den (Video)telefonate und ‑kon­fe­ren­zen genutzt.
  • Auch der Ein­satz von Papier wird radi­kal ein­ge­schränkt, d. h. im Wesent­li­chen gehen Schrift­ver­kehr, Aus­wer­tun­gen sowie sons­ti­ge Doku­men­te nur noch elek­tro­nisch raus.

Wir hof­fen, auf die­se Wei­se einen Bei­trag zur Ver­zö­ge­rung der Virus­epi­de­mie leis­ten zu kön­nen. Wir bit­ten um Ihr Ver­ständ­nis, dass durch die genann­ten Maß­nah­men unse­re Mit­ar­bei­ter, die Berufs­trä­ger sowie der Kanz­lei­in­ha­ber ver­mut­lich nur ein­ge­schränkt erreich­bar sein wer­den. Bit­te kom­men Sie nicht unan­ge­mel­det in die Kanz­lei.